Rechtsanwalt Strafrecht München

Strafanzeige, Durchsuchung, vorläufige Festnahme, Untersuchungshaft, Strafbefehl, Anklageschrift – Wird man mit einer schriftlichen Vorladung oder auch direkt mit der Polizei oder der Staatsanwaltschaft konfrontiert, ist man möglicherweise eingeschüchtert. Vermutlich stellen sich viele Fragen. Welche Rechte stehen mir zu ? Was erwartet mich ? Wie verhalte ich mich gegenüber der Polizei, der Staatsanwaltschaft oder dem Gericht und wie verteidige ich mich am Besten ? Muss ich einer Vorladung folgen ? Mache ich eine Aussage zu den Vorwürfen oder soll ich besser schweigen?

Um es gleich vorweg zu sagen, man muss keine Aussage machen! Sie haben das Recht zu Schweigen – nutzen Sie es! Sie müssen nur einer Ladung der Staatsanwaltschaft folgen, bei der Ihnen aber ebenfalls das Schweigerecht zusteht.

Wenn Sie einer Vorladung Folge leisten, werden Sie in der Regel erstmalig vor der Vernehmung über den Tatvorwurf (spärlich) informiert. Die Strafverfolgungsbehörden haben meist einen Wissensvorsprung, da sie bereits hinsichtlich des Vorwurfs gegen Sie ermittelt haben. Machen Sie in dieser Situation eine Aussage ohne die Akten zu kennen, besteht die Gefahr, ohne das nötige Hintergrundwissen einen entscheidenden Fehler zu machen.

Daher wird Ihnen der Anwalt in aller Regel dazu raten, keine unvorbereitete Aussage zu machen. Frei nach dem Sprichwort "Reden ist Silber, Schweigen ist Gold".

Ein wesentlicher Vorteil anwaltlicher Hilfe liegt in der Möglichkeit des Verteidigers frühzeitig Einsicht in die Ermittlungsakten zu bekommen.

Erst nach durchgeführter Akteneinsicht kann eine Einschätzung der Beweislage und dementsprechend eine vernünftige Beratung über die sinnvollste Verteidigungsstrategie erfolgen.

Dazu gehört die Frage, ob es sinnvoll ist, sich gegen den Vorwurf mit dem Ziel einer Einstellung des Strafverfahrens oder eines Freispruchs zu verteidigen. Manchmal kann das Ziel aber auch nur Schadensbegrenzung heißen, wofür es auch verschiedene Wege gibt.

Wollen Sie sich zunächst einmal nur über Ihre Rechte informieren und anhand der Akten eine Einschätzung über die Chancen und Risiken verschiedenster Verteidigungsansätze erhalten, bieten wir Ihnen eine Akteneinsicht mit anschließender Beratung zum Festpreis an. Die Beratungsgebühr wird auf die Gebühren einer eventuell späteren Beauftragung und Verteidigung angerechnet. Die Beratungsgebühr ist in diesem Fall also nicht verloren.

Selbstverständlich stehen wir Ihnen als Strafverteidiger auf Wunsch auch im weiteren Verfahren zur Seite und setzen Ihre Rechte auf „Augenhöhe" mit der Staatsanwaltschaft und dem Richter durch.

Dazu gehört es, den Beschuldigten zu schützen und ihm zu helfen, gemeinsam mit ihm eine Verteidigungsstrategie zu entwerfen. Dazu gehört, dem Beschuldigten den Ablauf des strafrechtlichen Verfahrens genau zu erläutern und ihn gegebenenfalls auf die Hauptverhandlung vorzubereiten.

In seiner Kontrollfunktion überwacht der Strafverteidiger das Strafverfahren und achtet auf die Rechtmäßigkeit. Sieht er die Rechte seines Mandanten verletzt, kann er aus eigenem Recht Berufung oder Revision einlegen.

Die Aufklärungsfunktion des Strafverteidigers besteht darin, den Sachverhalt auch zugunsten des Beschuldigten aufzuklären, die entlastenden Tatsachen und die für den Beschuldigten sprechenden Umstände zu ermitteln und im Strafverfahren vorzutragen. In diesen Funktionen ist der Strafverteidiger streng parteilich. Engagierte Strafverteidigung orientiert sich immer allein an den Interessen des Mandanten. Sie hilft Nachteile zu vermeiden

Beispiele:

  • Verhalten bei Erhalt einer Vorladung, eines Strafbefehls oder einer Anklageschrift
  • Möglichkeiten der Aufhebung oder Außervollzugsetzung eines Haftbefehls (bei Fahndungsauschreibung oder Untersuchungshaft)
  • Einstellungsmöglichkeiten im außergerichtlichen Strafverfahren
  • Vertretung in der Hauptverhandlung
  • Zeugenbeistand
  • umfangreiche Erfahrungen im Betäubungsmittelstrafrecht (BtmG)

Strafrecht

strafrecht

  • Strafverteidigung
  • Betäubungsmittelstrafrecht
  • Jugendstrafsachen
  • Strafrecht für Ausländer

Aufenthaltsrecht

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  • Aufenthaltsrecht
  • Asylrecht
  • Familiennachzug
  • Einbürgerung

Familienrecht

familienrecht

  • Ehescheidung
  • Kindesunterhalt
  • Ehegatten oder Betreuungsunterhalt
  • Elterliche Sorge